Programm
Fr /
Konzert
04.12.2009
Jupiter Jones
(deutsch-Rock / D)
Support: Pacmen (indie rock/KN)
Jupiter Jones NACHHOLTERMIN! ''Hallo Angst, Du Arschloch!'' Na bitte, endlich sagt's mal wer. Endlich mal eine ehrliche Ansage, die man direkt versteht. Und genau so klingt Jupiter Jones auch musikalisch. Ehrlich und Direkt! Endlich ROCK!

Endlich nimmt uns Angstpatienten mal jemand an die Hand und stürzt sich mit gebührendemAnlauf und wissendem Lächeln ins offene Messer.Die drei Ärzte an unserer Seite? Das Expertenteam „Vergangenheitsverdrängung vs. Zukunftsbewältigung", die guten Menschen von JUPITER JONES - SASCHA EIGNER (Gitarre), NICHOLAS MÜLLER (Gesang, Gitarre), MARCO HONTHEIM(Schlagzeug).

Die verschreibungspflichtige Medizin ist gerade in den geheimen Laboren der Kölner Maarwegstudios 2 unter der Leitung von PRODUZENT WOLFGANG STACH zusammengebraut worden und hört auf den Namen „HOLIDAY IN CATATONIA". Antidepressivum meets Wahrheitsserum meets Aspirin gegen den Kater am nächsten Morgen.
11 Pillen in Songform sind es geworden und die haben es verdammt nochmal in sich. Medikamententests, anybody? Wer den gewaltigen Unterschied zwischen Deutschpunk und deutschsprachigem Punkrock kennt, der wird zu schätzen wissen, dass JUPITER JONES sich auf die intensivere Seite geschlagen haben und nicht nur auf musikalische sondern auch textliche Tiefe großen Wert legen.
Songtitel wie „Heute ist der erste Tag an dem ich mich offiziell alt fühle" weisen die Richtung: Geteiltes Leid ist im Falle von JUPITER JONES halbes UND doppeltes Leid, aber eben im guten Sinne.  Hier wird das Große im Kleinen gesucht. Hier schreien uns zerrissene Seiten aus einem Moleskine an, klopfen uns daraufhin aufmunternd auf die Beste-Freund-Schulter, um uns schließlich zum Trinken gegen das „FeelLike Shit DejaVu" auf dem Kiez einzuladen.
Hamburger Punkrock-Gestus der Marke Dackelblut auf der krickeligen ersten Seite („Das zu wissen") und im weiteren Verlauf wunderschön melancholischer Rock, der auch mal Berkeley-Färbung a la Samiam bekommt („Da leiden hier leiden") und sich nicht ziert, an's persönliche, ruhige Eingemachte zu gehen. Und man muß kein Gefühlsbonze sein, um zu wissen, dass es immer genau in den leiseren Momenten am meisten wehtut, wenn Zähne gezogen werden („Was anders war"). Ohne Betäubung.
Aber da müssen wir jetzt durch. NICKI, SASCHA UND DER HONT wissen das und bewaffnen sich mit entwaffnendem Pop-Appeal, jeder Menge Philosophie jenseits der Jägerzäune dieser Welt, die keine Philosophie sein will,  eschmackvollen Gastbeiträgen von u.a. Mr. „Die Drei ???" Justus Jonas/Jupiter Jones himself, Oliver Rohrbeck, und natürlich dem allergrößten Attribut von
„HOLIDAY IN CATATONIA" - Aufrichtigkeit.

Da passt es doch wie die Faust auf's ohnehin schon blaue Auge, dass JUPITER JONES sich auch für ihr neues Album treu bleiben und auf ihrem bandeigenen Label MATHILDAS UND TITUS TONTRÄGER veröffentlichen. Gute Menschen eben. Vertrauenswürdige Ärzte, die sich trauen, die falschen Fragen zur richtigen Zeit zu stellen und die Antworten an Abenden mit zu vielen grünen Flaschen zu finden. Und von solchen Abenden gibt es reichlich, denn auf Tour sind JUPITER JONES selbstredend das ganze Jahr. Und auch hier verdammt sehens- und hörenswert, weil heilend. Also, liebe Kassenpatienten!
Bitte reinhören in die druckvolle erste Single „DAS JAHR IN DEM ICH SCHLIEF" (schickes Digipak und unveröffentlichte Bonustracks mit Herz inklusive), das neue Album „HOLIDAY IN CATATONIA" von den Bukowski-Bengeln aus Hamburg/Koblenz/Eifel kaufen und in die Stereoanlage kleben. Und dann gilt eigentlich nur noch folgende Packungsbeilage: Tanzt das Tagebuch. Singt die Narben. Lest die/den Faust. Und trinkt, Kollegen. Ganz viel.
(INGO DONOT)

Homepage: www.jupiter-jones.de
Hörproben: www.myspace.com/jupiterjones


Support: PACMEN (indie Rock/KN)

Seit nun mehr drei Jahren winden die fünf pacmen aus Konstanz Ihren bunten Kranz aus Beatrock, Glam Leichtigkeit und Punk Emotion. Sie verstehen es in unnachahmlicher Weise eingängige Melodien mit dem Dampfhammer zu verbinden und daraus ein explosives Gebräu zu kochen dem Einflüsse der zurückliegenden Dekaden elektrischer Gitarrenmusik wohltuend anzumerken sind. Paliomagnetsiche Komplexuntersuchungen an eruptiv - und sedimentgesteinen des böhmischen Massivs!!

Homepage: www.pacmen.net
Hörproben: www.myspace.com/pacmenmusic




Vorverkauf: 12 € (zzgl. Gebühren ausser in der Kula-Bar)
Abendkasse: 15 €
Clubkarte: 11,50 €
Einlass: 20:30 Uhr
Ticket bei Reservix kaufen
Beginn: 21:00 Uhr


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