Programm
Mi /
Konzert
09.05.2012
heidi happy
(Pop/CH)
Support: JUNES (indie pop/CH)
heidi happyÜber den Bandnamen Heidi Happy lässt sich natürlich trefflich diskutieren, eines ist aber sicher: hat man ihn sich erstmal gemerkt, wird er aus den Köpfen auch nicht mehr rausgehen. Genauso wie die wunderbare Musik von Heidi Happy, die an Acts wie Gustav, *Feist *oder Sophie Hunger (oder neuerdings auch an *Boy*) erinnert. Deshalb ist Heidi Happy in der Schweiz bereits sowas wie ein Star. Die aktuelle Platte war dort mehrere Wochen in den*Top 10 *und aktuell ist Heidi Happy grad für den Swiss Music Award für den Newcomer Preis nominiert (sowas wie der Echo in Deutschland). In sechs Jahren und drei Alben hat sich Heidi Happy vom blumigen Folk-Girl zu einer reifen Komponistin für Band und Orchester entwickelt. Die hervorragende Sängerin gehört prägt mit ihrer aussergewöhnlichen Musik die Schweizer Popmusik und feiert internationale Erfolge.

Heidi Happy ist einem breiten Publikum bekannt als eigenwillige Singer-Songwriterin mit einer Vorliebe für Orchestermusik. Die 30-jährige Luzernerin ist eine Frau, die nicht nur ihre Musik selber schreibt, arrangiert und produziert, sondern auch ihre Webseiten designt und ihre Videos mitkonzipiert. Dabei war eigentlich war nur ein einziges Konzert vorgesehen. Doch nach einem Auftritt im April 2005 mit Gitarre, Loopgerät und Stehlampe begann Heidi Happys Name auf immer mehr Flyern und Programmheften zu stehen.

Auf ihrem ersten Album „Back Together" (2007) präsentierte sich Heidi Happy als kindlich-verspieltes Folk-Girl. Sanfte Stimme, neckische Texte und blumige Videos zeichneten das Bild einer Newcomerin, die dank Hits wie „Back Together" von den Medien euphorisch begrüsst wurde, sich selber aber nicht übermässig ernst nahm. Alle Selbstironie konnte aber nicht verbergen, dass hier eine aussergewöhnlich gute Sängerin und Komponistin heranreifte. Das fanden auch Hörerinnen und Veranstalter in ganz Europa und den USA, wo Heidy Happy eine Menge Konzerte gab. Aufgenommen hatte Heidi Happy das Album in der Nähe von Amsterdam, denn dort hatte sie an der Kunstschule audiovisuelle Gestaltung studiert. Daher die selber designten CD-Booklets und Webseiten, und daher auch ihre Regiearbeit zum Video „Du da, ich da", das Teil ihrer Abschlussarbeit war.

2008 kehrte Heidi Happy aus Holland zurück in die Schweiz und veröffentlichte „Flowers, Birds, and Home". Das „Übergangsalbum", wie sie es heute nennt, machte klar, wohin die musikalische Entwicklung gehen würde. Die Lieder klangen immer noch leicht und luftig, Stimme und akustische Gitarre standen immer noch im Zentrum, aber gegenüber dem Debüt waren komplexere Arrangements und eine gesteigerte Ernsthaftigkeit zu hören. Für Aufnahmen und Tour scharte Heidi Happy hervorragende Musiker um sich: Zusammen mit Ephrem Lüchinger (Tasten), Gregor Heini (Gitarre), André Pousaz (Kontrabass) und Arno Troxler (Drums) bespielte Heidi Happy auf der ganzen Welt Bühnen, die immer grösser wurden. Ihre Alben kamen mittlerweile in Deutschland, Österreich, Kanada und Japan heraus. Gleichzeitig entwickelte sie sich zu einer kongenialen Gastsängerin: Heidi Happy veredelte Stücke von Yello, Stephan Eicher, The Sad Riders, Coal und Monotales.

Aber woher kam eigentlich die Musik? Schon als Kind bespielte die kleine Heidi Kassetten mit eigenen Songs und möglichst vielen Instrumenten, die Vielfalt faszinierte sie. Ihren ersten Klavierunterricht hatte sie mit sieben bei ihrer Mutter. Mit neun spielte sie Cello, später brachte sie sich selber das Gitarrenspiel bei. Der Grundstein für die Liebe zum Orchester war gelegt - sie sollte bald weitum hörbar sein.

Mit ihrem dritten Album „Hiding with the Wolves" erfüllte sich Heidi Happy 2011 den Kindheitstraum, ein Werk für ein ganzes Orchester zu schreiben. Schon auf ihren ersten zwei Alben waren Instrumente wie Pauke oder Vibraphon zu hören. Doch ein derart symphonisches Popalbum hatte die Schweiz noch nicht gehört. Vier Monate hatte sie sich an den Untersee zurückgezogen und in völliger Abgeschiedenheit ein Album komponiert, das sie als reife Songwriterin und ernst zu nehmende Komponistin präsentierte. Die Texte sind komplexer geworden, sie behandeln nun auch die dunklen Seiten der Liebe und die Schlaglöcher auf Wegen, die man alleine geht. Die Band, neu mit Charlie Zimmermann an der Gitarre, wurde erweitert um das Luzerner Ensemble Camerata Musica. Nach den Aufnahmen flog Heidi Happy nach Los Angeles, um die Platte mit Andrew Scheps zu mischen und von Bernie Grundman mastern zu lassen. An der US-Westküste produzierte sie zusammen mit ihrer Freundin Corina Schwingruber den Videoclip zur ersten Single „Sarah". Der Aufwand hat sich gelohnt: Mit „Hiding with the Wolves" zog Heidi Happy zum renommierten Label Two Gentlemen, das Medienecho war hervorragend, und die Uraufführung fand in Lausanne mit grossem Orcheser statt.

Es war ein langer Weg vom folkigen Blumenkind zur reifen Songwriterin - und er hat sich gelohnt. Mit diesem Album für Band und Orchester präsentiert sich Heidi Happy in all ihrer Vielseitigkeit und in voller Blüte.

Homepage: www.heidihappy.ch
Das Video zur aktuellen Single "Sarah" hier: youtube

 

 

Vorverkauf: 9 € (zzgl. Gebühren ausser in der Kula-Bar)
Abendkasse: 12 €
Clubkarte: 8,50 €
Einlass: 20:30 Uhr
Ticket bei Reservix kaufen
Beginn: 21:00 Uhr


Share |

< Zurück zur Übersicht