Programm
Mi /
Konzert ::: TIPP :::
08.12.2010
bauchklang
(acapella, beatbox spektakel/AT)
ACHTUNG: Termin verschoben auf 08.12.
bauchklangDUB,ELECTRO,DRUM`N`BASS SOUND alles aus dem BAUCH heraus. Wir präsentieren die musikalische Revolution des neuen Jahrtausends- BAUCHKLANG, die frischgebackenen AMADEUS AWARD Gewinner, die sich in der Kategorie BEST LIVE ACT durchsetzen konnten. Die Vocal Groove Combo - nicht nur lt. Kurier eine der besten weltweit - kommt nach kurzem Zwischenstopp in Asien dieses Jahr auch ins KULA, um ihre Bäuche zum Klingen zu bringen. Die Straßen von St. Pölten dienen als Inspirationsquelle für sechs junge, sympathische Vokal-Künstler. Bei ihnen zählen keine Gesichter, die sich verkaufen können müssen. Sie setzen nicht auf hitparadeverdächtige Trends. Das Wort "Kommerz" kommt einem nicht mal ansatzweise in den Sinn. Eher schon Attribute wie sensationell, beispiellos oder unfassbar. Und immer wieder die Frage: Wie kann Mann solche Klänge ohne Instrumente erzeugen?

„Signs“, Signale. Man muß nicht lange herumrätseln beim Titel dieses neuen Albums. Er ist ein Statement, ein Leuchtfeuer, ein Fanal. Ein Zeichen der Rundumerneuerung. Bauchklang haben ihren einzigartigen "Vocal Groove"-Sound verfeinert, ausgefeilt und weiterentwickelt, die repetitive Hypnotik und unterschwellige Dramatik der Songs unterstützt die Botschaft: es wird Veränderungen geben, neue Sichtweisen, ein radikal neues Denken - erkenne das Menetekel an der Wand. „Signs“: ein markanter Auftakt für ein neues Jahrzehnt. Die Geschichte geht weit zurück. Fast fünfzehn Jahre mittlerweile. In der Hauptstadt Niederösterreichs, in Sankt Pölten, liegt der Ausgangspunkt. Peu á peu erfanden die fünf Vocalisten Andi Fraenzl, Alex Böck, Gerald Huber, Christian Birawsky und Philipp Sageder das Genre A-Cappella praktisch neu und übersetzten es ins dritte Jahrtausend. Mit virtuoser Stimmbeherrschung, Mouth Percussion und Human Beatboxing generieren Bauchklang einen Gesamtsound, dessen breites Klangspektrum, rhythmische Akzentuierung und brachiale Massivität für das Publikum kaum fassbar ist. Und umso mehr beeindruckt. Bauchklang verbinden und verdichten Dub, Elektro, HipHop, Drum’n’Bass und World Music zu facettenreichen, komplexen Klangbildern, grooveorientiert, dicht gewebt und zugleich sphärisch. Spätestens 2001 mit ihrem Auftritt in Frankreich am Festival Transmusical in Rennes wurde das Interesse der Medien auch europaweit geweckt. Es folgten renommierte Festivals und ausgewählte Clubs in Dänemark, Belgien, Holland, Deutschland, Schweiz, Frankreich und Österreich. 2002 wurden Bauchklang mit zwei “Amadeus Awards” als bester FM4 Alternative Act und für ihr Debutalbum „Jamzero“ ausgezeichnet. Ihr Erfolg hat das Quintett letztendlich bis nach Übersee gebracht, wo sie u.a. beim Jazzfest in Montreal oder im „Blue Frog Club“ in Mumbai mit Begeisterungsstürmen aufgenommen wurden. „Sie setzen nicht auf hitparadeverdächtige Trends. Das Wort “Kommerz” kommt einem nicht mal ansatzweise in den Sinn“, so das deutsche Online-Musik-Magazin laut.de. „Eher schon Attribute wie sensationell, beispiellos oder unfassbar. Und immer wieder die Frage: Wie kann Mann solche Klänge ohne Instrumente erzeugen?“ Gute Frage. Nächste Frage. Dem „Weltberühmt in Österreich“-Syndrom entkommen Fränzl & Co. mit ihren (fast) konkurrenzlosen Fähigkeiten und ihrer seit Anbeginn forcierten Weltläufigkeit allemal. Das hat das Quintett immer schon vom Grossteil der lokalen Szene separiert: Selbstbewusstsein, Eigenwilligkeit und Gelassenheit. Und eine unangestrengte Internationalität, die 2009 im Ton- und Bilddokument „Bauchklang live in Mumbai“ ihren bisherigen Höhepunkt fand. Das erste und (bislang) einzige Live-Album sollte aber nur eine Zwischenstation markieren. Und die Aufbruchstimmung dokumentieren. Die Aufnahmesessions für „Signs“, das neue, dritte Studio-Album, reichen bis ins Jahr 2006 zurück. Live-Jam- Sessions sollten die rohe Energie und gleichzeitig stupende Präzision der Gruppe, die nachträgliche Overdubs fast unnötig macht, festhalten. Die neuen Tracks forcieren stärker denn je den Club-Kontext und die Nähe zur elektronischen Musik. Die lange Reifezeit von „Signs“ brachte insgesamt eine stärkere Fokussierung mit sich – nicht nur musikalisch, auch textlich. Mehrere Gäste, darunter die US-„Spoken Word“-Ikone Ursula Rucker und die zwei Franzosen Tez und Rouda (der auch den Text zu einem Track beitrug), tragen viel zum Esprit und internationalen Flair des Albums bei.

Homepage: www.bauchklang.com
Hörbproben: www.myspace.com/bauchklang


Vorverkauf: 15 € (zzgl. Gebühren ausser in der Kula-Bar)
Abendkasse: 18 €
Clubkarte: 14,50 €
Einlass: 20:30 Uhr
Ticket bei Reservix kaufen
Beginn: 21:00 Uhr


Share |

< Zurück zur Übersicht