Programm
Sa /
Konzert
06.02.2010
fear my thoughts
(prog.metal/D)
special Guest: IRA (post-rock/Konstanz)
fear my thoughtsDas Abschiedskonzert! Fear My Thoughts ist eine deutsche Melodic-Death-Metal-Band mit Metalcore-Wurzeln, die 1998 in Rheinfelden, Baden gegründet wurde. Mittlerweile hat sich die Band dem Progressive Metal zugewandt. Als special Guests haben sie ihr für Abschiedskonzert, Freunde aus Konstanz eingeladen. IRA aus Konstanz - An der Schnittstelle von Traum und Wirklichkeit, Poesie und Wut gelingt es IRA, die ganz große Rock-Geste mit der lakonischen Desillusionierung des Post-Punk zu verbinden. Black Sabbath trifft auf Ian Curtis – Welten implodieren.

Fear My Thoughts ist eine deutsche Melodic-Death-Metal-Band mit Metalcore-Wurzeln, die 1998 in Rheinfelden, Baden gegründet wurde. Mittlerweile hat sich die Band dem Progressive Metal zugewandt. Ihre erste Mini-CD Sapere Aude wurde relativ experimentell, lässt sich dennoch als old school hardcore bezeichnen. Welcher musikalische Weg eingeschlagen werden würde, ließ sich am ersten Album 23 erkennen, das im Jahr 2001 bei LET IT BURN Records veröffentlicht wurde und schon erste Anzeichen von melodic death metal erkennen lies. Darauf folgte 2002 das Album Vitriol das wie schon die zwei Vorgänger von Bands wie Converge oder Cave In beeinflusst war. 2004 erschien The Great Collapse. Die beiden darauf folgenden Alben, Hell Sweet Hell (2005) und Vulcanus (2007), lassen sich als Melodic-Death-Metal einordnen, sind aber auch vom thrash metal beeinflusst. Im Juli 2008 erscheint vorraussichtlich ihr nächstes Album. Fear My Thoughts spielten sehr viele Shows in ganz Europa mit Bands wie Caliban, Neaera, The Haunted und bei den X-Mass Metalfestivals mit Wintersun, Hypocrisy, Exodus, Liar und Naglfar. 2007 konnte man sie auf dem Summerbreeze Festival und der Hell-on-Earth-Tour bewundern.

Homepage: www.fearmythoughts.com
Hörproben: www.myspace.com/fearmythoughts


Special Guests: IRA (post rock/KN)
Nennen wir es einfach: Rock. Nicht Post-Rock. Nichts, was in irgendeiner Weise ironisch gebrochen wäre oder sonst wie um die Ecke gedacht. Ira knüpfen an eine Zeit an, als Rock noch eine ernste Angelegenheit war, mit tiefen und existenziellen Gefühlen verbunden. Es geht schlicht um Erhabenheit. Diese Band will überwältigen. Ihre langen, epischen Stücke zwingen den Zuhörer, sich wie in einem Strudel zu verlieren, sich mitreißen zu lassen, hin- und hergerissen zwischen Furcht vor dem Kontrollverlust und dem angenehmen Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren.Doch Ira sind keine virtuosen Selbstdarsteller. Sie ahmen nicht das aufgeblasene Rock-Spektakel der frühen Siebziger nach. Ihr Spiel mit Effekten und Emotionen ist genau kalkuliert, der Breitleinwand-Sound gerinnt nie in Pathos. Nicht Griffbrett-Akrobatik, sondern atmosphärische Dichte zeichnet die Nummern aus, deren große Kunst darin besteht, nie vollgepackt zu sein, sondern so luftig angelegt, dass Raum für freie Assoziationen bleibt. Ira gelingt das Kunststück, den ausufernden Post-Rock-Sound von Bands wie Mogwai in klassische Rocksongs rückzubinden. Doch es ist nicht mehr der fordernde, geradlinige Rock, der zur geballten Faust anregt - diese langen, lodernden Stücke sind durchsetzt von Melancholie, Zweifel, Brüchigkeit. Und doch gibt es in den Songs, die von Kommunikationslosigkeit und Ohnmacht handeln, auch Referenzen an große Momente der Rockgeschichte. Wer fühlt sich bei Zeilen wie "Is there anyone left laughing? Is there anyone left?" ("Empire In The Bag") nicht an "The Wall" von Pink Floyd erinnert? Nein, diese Tradition ist weder peinlich noch unzeitgemäß, im Gegenteil: Ira formulieren die Angst, die uns alle umtreibt, und sie tragen bewusst dick auf, damit etwas davon haften bleibt.Waren der 2003 in Konstanz gegründeten Band auf ihrem Debüt "The Body And The Soil"(2005) die Wurzeln im Hardcore, Doom und Punk noch deutlich anzuhören, haben sich Ira auf "Visions Of A Landscape" neue stilistische Mittel erschlossen und endgültig zu ihrem eigenen Stil gefunden.Nach den Aufnahmen im Koblenzer Tonstudio-45 von Blackmail sorgten Produzent Tobias Levin und Chris von Rautenkranz (Mastering) für den letzten Feinschliff und verhalfen der Band zu ihrem einzigartigen voluminösen und zugleich transparenten Sound. In der intensiven Zusammenarbeit mit Tobias Levin hat Toby Hoffmann seinen melodiösen und ausdrucksstarken Gesangsstil perfektioniert - leidenschaftlich, aufwühlend, aber nicht exaltiert. Der preisgekrönte Lyriker, Spoken-Word-Künstler und Poetry Slammer versteht es auch als Musiker, komplexen Texten einen angemessenen Klang zu geben: An der Schnittstelle von Traum und Wirklichkeit, Poesie und Wut gelingt es Hoffmann, die ganz große Rock-Geste mit der lakonischen Desillusionierung des Post-Punk zu verbinden. Black Sabbath trifft auf Ian Curtis - Welten implodieren.

Homepage: www.iraism.com
Hörproben: www.myspace.com/irarock

Die Konzerttickets, des am 17.10. abgesagten Konzert mit Fear my Thoughts, behalten für dieses Konzert ihre Gültigkeit.




Vorverkauf: 9 € (zzgl. Gebühren ausser in der Kula-Bar)
Abendkasse: 12 €
Clubkarte: 8,50 €
Einlass: 20:30 Uhr
Ticket bei Reservix kaufen
Beginn: 21:00 Uhr


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